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Kurier

aus 08.02.1998



Falcos Platten


Einzelhaft (1982) ** ** ** ** ** Eine geniale Zur-Schau-Stellung von Coolheit, Narzißmus und Kreativität. Das erste wirkliche Pop-Album Österreichs, wenn man Pop als die selbstironische Beschreibung des Griffes nach den Sternen in Verbindung mit der bestmöglichen Bekleidung versteht. "Der Kommissar" war der erste wienerische Rap, "Ganz Wien" oder "Helden von heute" zynische Sittenbilder, "Auf der Flucht" ein hochpolitisches Statement. Junge Römer (1984) ** ** ** ** Musikalisch großartig, nur irgendwie zu modisch für den ganz großen Erfolg. Falco 3 (1985) ** ** ** ** Das Gesamtkonzept Falco ordnet sich einem Ziel unter: dem Welthit. Mit "Amadeus" wird es erreicht. "Jeanny" spekuliert erfolgreich auf einen kleinen Skandal. Emotional (1986) ** ** ** Der Song "Emotional" ist eine herrliche Selbstkarikatur, aber das merkte keiner. Das Konzept scheint ausgereizt. Wiener Blut (1988) ** Ein unendlich öder Versuch, die "Genie und Wahnsinn"-Kiste noch einmal zu öffnen. Data De Groove (1990) ** ** Viel zu zaghafter Schritt in die richtige Richtung: Elektronik-Pop. Nachtflug (1992) ** ** ** Im Grunde ein konservatives Falco-Album, vorsichtig modisch eingekleidet. "Titanic" ist vor allem in Österreich ein Hit und kam aus heutiger Sicht thematisch sechs Jahre zu früh für den Welterfolg.


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